Im deutschen Lufträumen sind seit vielen Jahren HX-Regelungen für lateral und vertikal definierte Teile der dortigen jeweiligen Lufträume dauerhaft oder bedarfsbegründet definiert, öffentliche Segelflugsektoren (per NFL geregelt) sowie zusätzlich auchnicht-öffentlichen Segelflugsektoren (per LoA geregelt) eingerichtet, die als Elemente des Konzepts zur flexiblen Nutzung des Luftraums dem Segelflug die zeitweise und räumlich definierte Nutzung des Luftraums ermöglichen.

Insgesamt sind diese Luftraumelemente für die aufwindtragenden Luftsportarten wichtige Möglichkeiten, um den Streckenflug in den HX-Bereichen, im allgemeinen Streckenflug in einem Sektor (öffentlich zugänglich) sowie von und zum definierten Flugplatz (nicht-öffentliche Nutzung) während der Flugsaison in der Nähe geschützter Lufträume zu nutzen. Sie sind an vielen Standorten und in für uns relevanten Bereichen ausgewiesen und werden seit vielen Jahren erfolgreich genutzt.

Der DSV hat das Thema mit der DFS aufgrund eines als sicherheitsrelevant eingestuften Vorfalls erörtert. Ursache sind unvollständige und vor allem nicht dauerhaft gesicherte Umsetzungen von Regelungen zu den Segelflugsektoren, die die sichere Kommunikation mit aktuellen Informationen und ggf. erforderliches aktives Handeln des jeweiligen Flugplatzes/Betriebsleiters in Verbindung und Zusammenwirken mit den Regelungen der HX – Lufträume definieren.

Daher liegt unser Schwerpunkt in der sicheren Handhabung der Regelungen zu den beiden Formen der Segelflugsektoren. Dazu hat der DSV mit seinem Luftraumteam Bereich AUL-Ost die beigefügten

  • Awareness Campaign „Betrieb und Nutzung Segelflugsektoren“ sowie
  • Unterlagen zur Aktivierung/Nutzung von öffentlichen- und nicht-öffentlichen-Sektoren erarbeitet

Hiermit stellen wir sie den Betreibern und Flugplätzen zur Verfügung. Die Check-Listen sollen Aufgaben klar definieren, auf die konkreten Auswirkungen zu den umgebenden Lufträumen hinweisen, die Umsetzung in den Vereinen/Flugplätzen transparent delegieren und damit die sichere Nutzung der Sektoren ermöglichen.

Gerne stehen wir bei Fragen, Hinweisen und vor allem der Umsetzung mit ggf. standortbezogener Anpassungen unterstützend zur Verfügung.

Bei Fragen könnt ihr euch gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.